Burgenland Energie

PRESSEAUSSENDUNG
Presseaussendung
Sharma zu Energiesicherheit und Preisen im Burgenland
3. März 2026
Presseaussendung

Sharma zu Energiesicherheit und Preisen im Burgenland

 

 

Für alle aktuellen Preisangebote gilt Versorgungssicherheit und einjährige Preisgarantie – längere Sicherheit bietet nur die Nutzung der Energiequellen aus unserer Heimat


Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie hält zu den aktuellen geopolitischen Entwicklungen und der damit einhergehenden Energiesituation fest: „Burgenland, Österreich und Europa haben kein eigenes Erdgas und Erdöl. Wir sind hier vom Ausland – insbesondere von den arabischen Ländern, Russland und USA – abhängig. Daher müssen wir für unsere Kunden die benötigten Energiemengen auf den internationalen Märkten beschaffen. Für uns hat die Energie-Versorgungssicherheit der Burgenländerinnen und Burgenländer zu jeder Zeit die oberste Priorität. Daher beschaffen wir die für unsere Kunden benötigten Mengen bereits im Voraus auf den Großhandelsmärkten. Wir konnten durch diese Beschaffungsstrategie für 2026 günstigere Preise erzielen. Daher haben wir als erster Landesenergieversorger bereits Ende letztens Jahres angekündigt, dass wir die Gas- sowie Strompreise mit 1.4.2026 für die Burgenländerinnen und Burgenländer senken werden. Zu diesem Versprechen stehen wir und geben, wie auch sonst, eine einjährige Preisgarantie ab.

 

„Österreich importiert 60 Prozent seines Energiebedarfs aus dem Ausland und war daher mit Ausbruch des Ukrainekriegs von einer historisch einzigartigen Energiekrise betroffen. Der nun mit Anfang März ausgebrochene Krieg im Nahen Osten wird Österreich aufgrund unserer weiterhin bestehenden Energieabhängigkeit wieder hart treffen. Der arabische Raum produziert rund 25 Prozent der weltweiten Flüssig-Gasmengen (LNG). Damit hat diese Region mit ihrer Produktion einen direkten Einfluss auf die internationalen Erdgaspreise und in Folge auch auf die Strompreise. Gestern sind die europäischen Erdgaspreise auf den Großhandelsmärkten, auf denen wir die Mengen für unsere Kunden beschaffen, zeitweise um bis zu 50 Prozent angestiegen. Die aktuellen Meldungen zeigen, dass zum einen die Öl- und Gasproduktionsstätten direkt angegriffen und zum anderen die Lieferrouten von Gas und Öl über die Straße von Hormus blockiert werden. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, dass wir den burgenländischen Weg in die volle Energieunabhängigkeit und Energiesicherheit bis 2030 weitergehen und unsere heimische Strom- und Wärmeproduktion aus Wind, Sonne und Speicher weiter ausbauen. Nur unsere eigenen Energiequellen bieten dauerhafte Stabilität und Sicherheit.“

 

„Unser Ziel ist einfach und klar mit unserer Strategie „Change“ wollen wir Burgenland bis 2030 energiesicher und energieunabhängig machen.“ „Diesen Weg gehen wir entschlossen seit 2021. Es ist uns gelungen, die Energieunabhängigkeit im Burgenland von rund 50 Prozent auf 75 Prozent zu erhöhen. Genau so konsequent werden wir jetzt den Weg weiter gehen und die letzten 25 Prozent auch noch schließen. Seit dem Beginn des Ukrainekriegs haben wir Wind- und Photovoltaik-Produktion im Burgenland verdoppelt und wir haben begonnen die dritte Säule der Energieunabhängigkeit Burgenland mit großen Speichern aufzubauen. An den ersten vier Standorten befinden sich die ersten großen Batteriespeicher Burgenland bereits in der Installation, in Summe werden wir bis 2026 rund 700 Megawattstunden Speicher errichten. Denn für uns ist klar: Wir wollen möglichst jede Kilowattstunde Strom, die im Burgenland produziert wird, auch im Burgenland nutzen. Über die Energiegemeinschaft Fanclub Burgenland Energieunabhängig kann jeder Haushalt und Unternehmen von diesem Ausbau profitieren: Strom aus dem Burgenland zu einem stabilen Preis von 10 Cent/kWh Preis auf 20 Jahre garantiert. Damit machen wir die Menschen und Unternehmen in unserer Region unabhängig von den unsicheren internationalen Entwicklungen und Märkten.“